Krisenlage
Krisenlage: zuerst das Bild, dann das Wort nach außen
Krisenlage der GmbH: Liquidität, Gläubiger, Insolvenznähe. Wie Geschäftsführer zuerst das Lagebild herstellen.
Krise ist kein Charakterurteil. Sie ist ein Zahlen- und Pflichtbild. Wer nur „irgendwie durch den Monat“ steuert, verliert die Reihenfolge: Wahrheit, Option, Kommunikation.
Was wir zuerst klären
- Können fällige Verbindlichkeiten noch bedient werden – Löhne, Finanzamt, Krankenkasse, Miete, Bank?
- Welche Gläubiger haben den stärksten Hebel?
- Besteht bereits Antragspflicht – oder noch Gestaltungsraum?
- Ist der Geschäftsführer handlungsfähig oder durch Gesellschafter, Mit-GF oder Banken blockiert?
90 Tage aufschreiben
Eine handschriftliche Gegenüberstellung von Eingängen und Abgängen der nächsten 90 Tage schafft mehr Klarheit als Hoffnung. Umsatz ist keine Sicherheit.
Was Sie nicht tun
Keine stillen Vermögensverschiebungen, keine öffentlichen Hilferufe, keine mündlichen Zusagen an Gläubiger ohne Dokumentation. Erst sortieren, dann sprechen.
Häufige Fragen
Reicht der Steuerberater?
Der Steuerberater liefert Zahlen. Die strategische Reihenfolge – wer zuerst informiert wird, was dokumentiert wird – ist eine andere Aufgabe.
Nächster Schritt
Schildern Sie die Lage der Gesellschaft – wir ordnen Optionen ein, bevor Fristen oder Haftungsrisiken enger werden.